SONOPTA verbindet erstmals alle Schritte des Versorgungs­manage­ments bei Schlafapnoe in einem integrierten Programm

SONOPTA Versorgungsprogramm
Schlafapnoe

Die derzeitige Versorgungslage bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA) ist durch massive Unterversorgung und zahlreiche Brüche im Versorgungsprozess gekennzeichnet. Zwar erkennen schon viele Patienten mittels Trackern, Apps und DiGAs ihr Risiko, an obstruktiver Schlafapnoe zu leiden. Bislang fehlt jedoch eine effiziente Überleitung in die Diagnose, Therapie und Versorgung. SONOPTA verbindet erstmals alle Schritte der OSA-Versorgung in einem integrierten Programm: von der Risikoermittlung mittels eines Medizinprodukts (Klasse I) über die schlafmedizinische Abklärung bis zur telemedizinisch begleiteten Therapie. Mit dem SONOPTA-Programm wird eine naht- und reibungslose Versorgung von OSA-Patienten sichergestellt, die allen Beteiligten eine effizientere, bequemere und zeitsparende Lösung bietet. 

Ein tele-schlafmedizinisches Versorgungszentrum mit Telemonitoring  ist integraler Bestandteil des Programms. Damit können Patienten bundesweit innerhalb kürzester Zeit eine Behandlung erhalten. Ein bislang einzigartiges Programm für messbare Qualität, kurze Wege und geringere Versorgungskosten.

Ganzheitliche und integrierte OSA-Versorgung

SONOPTA überwindet die bestehenden Barrieren der heutigen Versorgung und fügt die einzelnen Module und Beteiligten als besondere Versorgung nach §140a SGB V zusammen.

Evidenz & Ökonomie.
Mit SONOPTA gewinnen alle

SONOPTA macht die OSA-Versorgung schneller, wirksamer und ökonomischer: mehr identifizierte und behandelte Patient:innen, weniger Therapieabbrüche, ambulante vor stationärer Diagnostik, transparente Auswertung bringen messbare Vorteile für alle Beteiligten:

Patient:innen:

Krankenkassen:

Ärzt:innen:

Rund 80% der OSA-Patienten sind entweder nicht diagnostiziert oder nicht therapiert. Die Folge sind eine massive Unterversorgung, hohe volkswirtschaftliche Schäden und vermeidbare gesundheitliche Verschlechterung der Betroffenen. Der Bedarf an effizienterer Versorgung ist überdeutlich.

Der integrierte Versorgungsweg verkürzt Wartezeiten, indem die bislang unkoordinierten Schnittstellen nahtlos miteinander verknüpft werden. Das schafft breiteren, schnelleren Zugang der Betroffenen in die schlafmedizinische Behandlung und die wirksame Therapie startet erheblich früher. Leistungsfähigkeit und Lebensqualität von OSA-Patienten im Alltag steigen deutlich an, wobei gleichzeitig Gefährdungen – wie etwa im Straßenverkehr – gesenkt werden.

In Deutschland stehen ca. 300 Schlaflabore für ca. 100.000 PSG/Jahr zur Verfügung – eine zu knappe Ressource für die Millionen nicht-diagnostizierten Patienten. Eine PSG-Untersuchung kostet die Versicherer durchschnittlichen Schätzungen zufolge ca. 1.500–2.000 €. Die häusliche Polygrafie verlagert einen Großteil der Fälle in die ambulante Versorgung. Das entlastet die Schlaflabore für komplexe Indikationen und senkt die Versorgungsaufwände für Krankenkassen signifikant. Die durch die Sleep-well-Studie nachgewiesene, wissenschaftliche Evidenz wurde vom Innovationsfonds des G-BA gefördert. Mehr dazu auch in unserem Literatur-Bereich.

Die engmaschige telemonitorische Begleitung gestaltet den Therapieverlauf für die Patient:innen einfach und sehr individuell. Durch telemonitorische Druckanpassungen, Masken-Optimierung und proaktive tele-schlafmedizinische Begleitung sinkt die Therapieabbruchs-Quote um bis zu 30 %. Mehr Adhärenz bedeutet bessere Behandlungsergebnisse und weniger Folgekosten.

Unbehandelte OSA-Patient:innen sind einem hohen Risiko für Co-Morbiditäten (Hypertonie, Diabetes und kardiovaskuläre Ereignisse) ausgesetzt. Eine zeitnahe, stabile PAP-Therapie bremst diese Dynamik – präventiv für Patient:innen, ökonomisch für das System.

Der ökonomische Nutzen liegt in der systematischen Reduktion unnötiger Mehrfachdiagnostik, der beschleunigten Überführung in Therapie sowie der damit verbundenen Vermeidung von hohen Folgekosten durch Komorbiditäten, Unfälle und Produktivitätsverluste.

Zusätzlich verweist die aktuelle gesundheitspolitische Diskussion auf das Potenzial einer möglichen Abschaffung der Morbi-RSA-Manipulationsbremse (Morbi-Bremse), was zusätzliche Mehreinnahmen aus dem Risikostrukturausgleich ermöglichen könnte – derzeit liegt die HMG-Kodierung 0080 bei etwa 424 Euro pro Versichertenjahr.

Die im Programm eingesetzte Softwarelösung (inkl. Medizinprodukt Klasse I) läuft auf einer ISO 27001/SOC 2-konformen Plattform in deutscher Cloud. Die Architektur (Microservices, Kubernetes, APIs) ist auf Skalierung & Verfügbarkeit ausgelegt – ein wichtiger Aspekt bei wachsenden Patientenzahlen.

Warum SONOPTA eine echte Innovation ist

SONOPTA kann auf vorhandenen Präventionsprogrammen aufsetzen und ergänzt sie um eine app-basierte, wissenschaftlich fundierte Risikoermittlung (Klasse-I-Medizinprodukt). Das Ergebnis ist eine standardisierte Risikoeinschätzung von OSA-Patienten mit direkter Überleitung in die schlafmedizinische Diagnostik und Behandlung – nahtlos, unkompliziert und schnell. Heimbasierte Diagnostik und APAP-Einleitung mit Telemonitoring sind evidenzbasiert effizient, komfortabel und senken Abbrüche signifikant.

FAQ

Standardisierte, skalierbare Ersteinschätzung des OSA-Risikos (MDR-konform).

PG-Gerät i. d. R. ≤ 3 Tage; Befund zeitnah per Videosprechstunde, Einleitung direkt im Anschluss – telemedizinisch begleitet.

Nein. Herstellerunabhängige Auswahl; Auswertung auf einheitlicher Plattform.

Nein. Heim-PG ist evidenzbasiert wirksam bei hoher Vortestwahrscheinlichkeit; PSG bei komplexen/unklaren Fällen oder wenn medizinisch erforderlich.

Durch frühe Feinjustierung, Masken-Optimierung und proaktive, motivierende Kontaktaufnahme des betreuenden Arztes – bis zu 30 % weniger Therapieabbrüche.